Falken
Das Jahr des Falken

Greifvögel leben in Einehe, sie akzeptieren nur einen Partner. Im Spätherbst beginnt die Vorbalz, der Winter ist "Ruhezeit", doch ab Februar geht es so richtig los: die Hauptbalz beginnt. Im März legt das Weibchen bis zu vier Eier. In dieser Zeit muss der Terzel sein brütendes Weibchen mit Futter versorgen, nach 31 Tagen schlüpfen die kleinen Falken. Es dauert nur etwa neun Wochen, bis die Jungen ausgewachsen und flugfähig sind - sie müssen dann von den Elterntieren das Jagen erlernen, um selbständig über den Winter zu kommen. Dennoch sterben ca. 80% der jungen Greifvögel in ihrem ersten Winter. Hat so ein Falke auch Frühling und Sommer gut überstanden, wird er sich einen Partner suchen, mit dem er zur Balz schreitet...
 
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Gerfalke
Wanderfalke
Luggerfalke
Gerfalke Wanderfalke Luggerfalke
Gerfalke Wanderfalke
Luggerfalke
Gerfalke Wanderfalke Luggerfalke

Unsere Falken, aus diesen Falken stammen reine Nachzuchten und Ger-Hybriden

Gerfalke (falco rusticolus)
Ist der edelste Falke, es gibt davon weiße, schwarze und graue Formen.

Wanderfalke (falco peregrinus)
Weitest verbreitetster Falke, kommt in mehr als 20 Unterarten auf der ganzen Welt vor.
Steht im Guinness Buch der Recorde als das schnellste Tier der Welt: er erreicht im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 300 km/h.

Luggerfalke (falco jugger)
Oder Laggerfalke; zierlicher Falke, der in Indien und Afghanistan vorkommt.

Sakerfalke (falco cherrug
Ist auch als Würgfalke oder Blaufußfalke bekannt, sehr beliebt als Beizvogel.

Donausaker
Kommt eben an der Donau vor, ist aber bereits extrem selten. Der OÖ Jagdfalkenhof beteiligt sich auch bei dieser Vogelart an Auswilderungsprojekten.

Altaisaker (falco cherrug altaitus)
Ist nach Untersuchungen von G.P. Dementiew und A. Schagdarsuren eine dunkle Farbabweichung des innerasiatischen Würgfalken.

Lannerfalke (falco biarmicus)
Die Partner eines Paares jagen in enger Zusammenarbeit: das voranfliegende Weibchen schreckt Kleinvögel auf, das etwas höher fliegende Männchen führt dann sofort den ersten Jagdangriff aus.

Buntfalke (falco sparverius)
Kleinste Falkenart der Welt, kommt im Tropengebiet Südamerikas vor.

 

... und andere Greifvögel

Steinadler (aquila chrysaetos)
Der "König der Lüfte", der auch in den österreichischen Alpen beheimatet ist. Er ist der viertstärkste Adler der Welt. 

Steppenadler
(aquila rapax nipalensis)
Wird als "nützliches Tier" bezeichnet, weil er Ziesel, die als Überträger des Pestinfektion bekannt sind bekämpft, aber auch Unmengen von Heuschrecken vertilgt.

Rotmilan (milvus milvus)
Hält sich hauptsächlich an Waldrändern und Feldgehölzen auf: benötigt ein sehr großes Territorium.

Schwarzmilan (milvus migrans)
Bevorzugt wasserreiche Gebiete, da er sich gerne von toten Fischen ernährt.
Beide Milanarten siedeln sich mit Vorliebe in der Nachbarschaft von größeren Greifvögeln (z.B. Fischadler, Seeadler) an, um diesen die Beute abzubetteln.

Adlerbussard (buteo rufinus)
Verwandt mit dem einheimischen Mäusebussard, ist aber etwas größer und stärker, kommt in Teilen Nordafrikas und Asiens vor, aber auch als "Durchzugsgast" bei uns in Österreich.

Andenkondor (gyps vulvus)
Bei den Inka ein heiliger Vogel, ist der größte Greifvogel der Welt - genetisch gesehen ist erallerdings mit dem amerikanischen Waldstorch verwandt!

Gänsegeier (vultur gryphus)
Größter einheimischer Greifvogel. Besitzt einen nackten Hals, da er sich hauptsächlich von Eingeweide und Fleisch gefallener, großer Säugetiere ernährt.

Truthahngeier (cathartes aura)
Kommt in Südamerika vor, besitzt als einer der wenigen Vögel einen ausgeprägten Geruchsinn, mit dem er seine Nahrung (Aas aber auch faules Obst) aufspürt.

Steinkauz (athene noctua)
Ein sehr kleiner Kauz, der auch in Österreich vorkommt. Ernährt sich vorwiegend von Insekten. diese jedoch werden durch insektizide vergiftet, wodurch wiederum der Steinkauz unfruchtbar werden kann und dadurch stark vom Aussterben betroht ist. Dasselbe Problem gibt es beim Buntfalken in Südamerika!

Kolkrabe (corvus corax)
Der größte einheimische Singvogel. Er ist überaus intelligent und sogar sprachbegabt.

Wer noch mehr über Greifvögel wissen möchte, kann uns gerne kontaktieren unter Tel. Nr. +43 7952 20530 oder schickt uns ein Email:office@falknerei-geiger.at

 



@ 2003 Michael Geiger, A-4294  St. Leonhard, Freudenthal 22
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last update: 06.11.2009

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